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Unser Konzept zur Arbeit der Stammesleitung

 

 

Konzept zur Aufteilung der Stammesleitung

1. Grundlage des Konzeptes

Grundlage für die Erstellung dieses Konzeptes ist die Situation, dass es seit einigen Jahren Probleme gibt, eine hauptamtliche Stammesleitung zu finden und diese erfolgreich langfristig in die Arbeit des Stammes zu integrieren. Nachdem dieses Problem erkannt worden ist, haben wir uns dazu entschlossen, uns mit einer externen, nicht im Stamm involvierten Person (Ulrich Schwetasch, Beauftragter der Nordkirche für den REGP, ulli@regp.de ) zusammenzusetzen, um mögliche Gründe zu finden und neue Denkanstöße und Ideen zu bekommen. In weiteren darauf folgenden Treffen ist dieses Konzept entstanden.

 

2. Grundsätzliches

Die Idee ist, die Führung des Stammes auf zwei Personen zu verteilen. Die von uns erkannten Vorteile hierin sehen wir in verschiedenen Bereichen der Leitung des Stammes. Durch eine ehrenamtliche Stammesleitung gibt es eine Person, die den Stamm schon kennt und gut einschätzen kann und welche daher mit den Bedürfnissen des Stammes vertraut ist. Für den oder die Hauptamtliche wird dadurch, dass ihm/ihr eine ehrenamtliche Leitung zur Seite gestellt wird, der Einstieg in die Arbeit mit dem Stamm erleichtert und so ein einfacherer Start in die Zusammenarbeit geschaffen. Die hauptamtliche Person muss so beim Einstieg auch nicht zwingend mit der Pfadfinderarbeit vertraut sein, sondern kann durch den Stamm bzw. die Stammesleitung an das Thema herangeführt werden. Er/sie bringt jedoch das nötige Fachwissen in pädagogischen und theologischen Bereichen mit, welches bei der ehrenamtlichen Stammesleitung nicht in dem Maße vorausgesetzt werden kann. Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Personen sowie die strukturierte Verteilung der Aufgaben soll der Pfadfinderstamm wieder als eine feste Größe in der Kinder- und Jugendarbeit der Johanneskirchengemeinde Neumünster gestärkt werden.


3. Das Leitungsteam

3.1. Die Stammesleitung 

Die Stammesleitung soll eine Ehrenamtliche oder ein Ehrenamtlicher aus der Leiterrunde (Stammtisch) sein. Diese Stammesleitung wird auf unbestimmte Zeit gewählt, jedoch regelmäßig vom Stammtisch im Amt bestätigt. Um gewählt werden zu können, muss die Person aktiv am Leben des Stammes teilnehmen und sollte mindestens für ein Jahr zur Verfügung stehen. Das Amt kann in Ausnahmefällen innerhalb der Amtszeit niedergelegt werden, falls der/die Gewählte nicht in der Lage sein sollte, dieses weiterhin zu bekleiden.

Die Stammesleitung wird durch Mehrheitswahl besetzt.

3.2.Der/die Hauptamtliche

Der/die Hauptamtliche (Diakon/Diakonin oder vergleichbare Ausbildung) soll von der Kirchengemeinde für die halbe Stelle in der Pfadfinderarbeit angestellt werden. Die/der Hauptamtliche muss keine einschlägige Erfahrung in der Pfadfinderarbeit mitbringen, sollte aber bereit sein sich auf diese Form der Kinder- und Jugendarbeit einzulassen.

Die/der Hauptamtliche soll nicht außerhalb des Stammes stehen, sondern sich in dem Stamm integrieren und sich als Teil des Ganzen fühlen. Das bedeutet unter Anderem, dass die Person auch dazu bereit ist, an Wochenendaktionen und Lagern teilzunehmen.

Es ist uns außerdem wichtig, dass der/die Hauptamtliche theologische Kenntnisse mitbringt, da uns als Gemeindepfadfinder auch die religionspädagogische Arbeit wichtig ist.

 

4. Die Aufgabenverteilung

Die Verteilung der Aufgaben soll wie folgt sein:


4.1 Die Stammesleitung

4.2. Der/die Hauptamtliche = kooperative Stammesleitung oder theologisch-pädagogische Stammesleitung

4.3. Gemeinsame Aufgaben

4.4. Lager und Großaktionen

Lager und Großaktionen werden gesondert betrachtet, da es hier Aufgaben gibt, die im Tagesgeschäft nicht vorkommen.

 

5. Bei Konflikten:

Bei schwerwiegenden Konflikten zwischen der hauptamtlichen Person und der ehrenamtlichen Stammesleitung ist der zuständige Vertreter des Kirchengemeinderates frühzeitig zu informieren und zur Unterstützung und Vermittlung mit einzubeziehen.

Bei allen Entscheidungen liegt die letzte Verantwortung bei dem hauptamtlichen Mitarbeiter.


6. Zum Schluss

Die Liste für die verschiedenen Aufgaben der hauptamtlichen Person bzw. der ehrenamtlichen Stammesleitung (siehe Abschnitt: 4 Die Aufgabenverteilung) erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann nach gemeinsamer Absprache jederzeit geändert werden. Selbiges gilt auch für das gesamte Konzept, da sich eventuelle Probleme oder nicht abgedeckte Bereiche erst in der täglichen Arbeit abzeichnen werden. Jede Änderung am Gesamtkonzept muss mit dem Kirchengemeinderat (als Anstellungsträger), dem Stammtisch, der ehrenamtlicher Stammesleitung und dem/der Hauptamtlichen abgestimmt werden. Dieses Konzept wird vom gesamten Stammtisch unterstützt und alle Mitarbeiter wirken an der Umsetzung mit.




1Der Gemeindebrief

2Treffen der REGP-Stämme in der Region Neumünster

3Die Tagesleitung setzt den Rahmen für den Tag auf einem Sommerlager

4Das Lagerbüro verwaltet zum Beispiel Teilnehmerlisten und Krankenkassenkarten der Kinder